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DAS THERAPIEANGEBOT DER PSYCHOTHERAPEUTISCHEN PRAXIS

 

ANGEBOT DER PSYCHOTHERAPEUTISCHEN PRAXIS

Das Wichtigste auf einen Blick (Punkt 1 - 7)


1. INTEGRATIVE PSYCHOTHERAPIE
Ich arbeite hauptsächlich integrativ, greife also im Rahmen neuster Ansätze der Verhaltenstherapie (z.B. ACT, mindfulness) auch auf Elemente der Schematherapie und Elemente aus anderen Therapiemethoden zurück. (z.B. Ego-State-Therapy, DBT u.ä.).

2. NOTFÄLLE
In dringenden Notfällen können Termine auch noch um 20.00 vereinbart werden.

3. BEHANDLUNGSSPEKTRUM
Psychotherapie bei Angststörungen bis hin traumabedingen Störungen, dissoziative Störungsbilder. Therapie auch bei Menschen die sich durch ungünstig übernommene u. gelernte Verhaltensmuster  immer wieder mit ähnlichen Problemen konfrontiert sehen.

4. QUALIFIKATION
Ich verfüge über eine Approbation zum psychol. Psychotherapeuten (Deutschland, NRW) und bin auch in Luxemburg zugelassener Psychotherapeut.

5. GRATIS INFOGESPRÄCH und KOSTENPFLICHTIGE PSYCHOTHERAPIESTUNDE
Im Anschluss an ein kurzes gratis Informationsgespräch (Dauer ca. 15 Min) kann auf Wunsch eine erste Therapiestunde (kostenpflichtig) folgen (ca. 50 Min). Sie werden gebeten, das Honorar im Anschluss an jede Therapiestunde in bar zu entrichten. Eine Quittung wird ihnen selbstverständlich ausgehändigt. Die Dienstleistung "Psychotherapie" ist derzeit in Luxemburg noch TVA / Mehrwertssteuer - pflichtig, bis dato erfolgt noch keine Kostenrückerstattung seitens der CNS.

6. KONTAKT
Mobil: 691740201 Festnetz: 26482322 (falls ich mich gerade in einem Gespräch befinde, bitte eine Nachricht mit Tel.nummer hinterlassen, ich rufe Sie dann zurück).

7. PARKEN: ich empfehle Ihnen ihren PKW en der Hauseinfahrt zu parken, da das Parken in diesem Stadtviertel gebührenpflichtig ist!

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DETAILINFORMATIONEN

Hier finden Sie nun Detailinformationen

1. Was ist Psychotherapie? Definition, Wirksamkeit und wichtiger Hinweis für Klienten und Interessenten

2. Was kann Psychotherapie u.a. bewirken und wie effektiv ist Psychotherapie?

3. Wann soll eine psychotherapeutische Behandlung in Anspruch genommen werden?

4. Ereignisse die oft eine psychotherapeutische Behandlung notwendig machen

5. Krankheitsbilder die in meiner Praxis behandelt werden

6. Verfahren auf die ich zurückgreife

7. Wieviel Zeit nimmt Psychotherapie in Anspruch und wie wichtig ist denn nun die Kindheit?

8. Wann soll ein Mensch einen Psychotherapeuten aufsuchen

9.Und wie findet ein Laie denn nun einen guten Psychotherapeuten, an was soll er sich orientieren?

10. Therapieangebot (Einzeltherapie, Gruppentherapie, Paartherapie) und Kosten

 

QUALIFIKATION

 

1. Was ist Psychotherapie? Definition und Wirsamkeit

Zunächst möchte ich eine allgemeine Definition geben:  Der Begriff „Psychotherapie“ umschreibt eine Vielzahl an (wissenschaftlich fundierten) psychologischen Methoden zur Behebung von Störungen (Konflikten, Krisen) auf der seelischen, emotionalen, körperlichen,  Verhaltens- und Interaktionsebene.

Psychotherapie kann zunächst einmal als ein interaktioneller Prozess zwischen Therapeut und Patient betrachtet werden. Je nach Problematik, Zustand des Klienten, Bereitschaft und Zeitpunkt (Phase) der Therapie liegt der Focus auf: Aufklärung, Interaktionsanalysen, Zielklärung, Stabilisierung u. neue Ressourcen finden, Verständnis bekommen, Aufdeckung verschiedener Blockaden, Sinnfragen, Probieren u. Experimentieren...

Die Psychotherapie beginnt schwerpunktmäßig mit jener Phase wo wir schauen, was an Signalen (in der Fachsprache: "Symptome" genannt) vorhanden ist. Es ist logischerweise oft so, dass das Leid viele Klienten zum/zur  Psychotherapeut/In führt. Tatsächlich ist es beim näheren Betrachten dann oft so, dass das Leid eine Geschichte hat und oft sind damit verbunden unerfüllte Wünsche u. Bedürfnisse in einigen Fällen sogar Traumata in anderen läßt sich der Auslöser des Leidens auf eine ganz klare Situation zurückführen z.B. einen Unfall oder kritisches Lebensereignis wie z.B. Arbeitswechsel, Geburt eines Kindes, Verlust einer nahen Vertrauensperson.

Der größte Teil der Diagnostik erfolgt durch eine vorsichtige aber auch direkte Befragung. Sie sind jedoch nicht dazu verpflichtet jede Frage im Detail zu beantworten. Insbesondere schwierige Themen bedürfen einer guten Vorbereitung, diese Themen können (und sollen ja auch z.T.) Sie gewissermaßen innerlich "aufwühlen", es ist demnach immer wichtig hier in etwa die richtige Dosis zu finden.

VERTRAUEN IST WICHTIG daher fällt oft der Begriff "probatorische Phase" in der Psychotherapie.

Die ersten Termine, werden in der Psychotherapie immer als "probatorische Sitzungen" bezeichnet. Hiermit ist gemeint, dass der Klient sich erst einmal mit dem Therapeut und dessen Methoden, Interaktion, sein Therapieangebot etc. vertraut macht. Psychotherapie ist "intensiver" als ein "normales Gespräch" der Klient muss ein gewisses Maß an Offenheit mit sich bringen.

Therapie geht also über ein sachliches Gespräch hinaus. Ihnen wird jedoch nichts aufgedrängt, gemeinsam schauen wir jeweils wie weit sie sich bereits auf ein Thema einlassen können ohne sich dabei zu überfordern.

 

WIRKSAMKEIT & KOSTEN DER PSYCHOTHERAPIE

>>Verrückt<< so sage ich, das ist ein Land auf der Erde, das behauptet es gäbe keine Depressionen, Ängste, Zwänge, Traumata oder psychosomatische Störungen!

2005 wurde eine 24 länderspezifische Studie mit über 70.000 Personen vom "EUROPEAN BRAIN COUNCIL" in Auftrag gegeben. Man kam zu dem Ergebnis, dass in der EU ein Drittel der erwachsenen Bevölkerung (18-65 J.) während 12 Monaten (es handelte sich um eine 12 - Monats - Prävalenzstudie!) an psychischen Störungen erkranken. (vgl. Wittchen u. Hoyer: "klinische Psychologie & Psychotherapie 2006, Springer Verlag)

 

Psychotherapie ja oder nein? - eine Frage die uns alle etwas angeht!

Der Psychologe und Wissenschafler J. Margraf kommt durch repräsentative Umfragen in Deutschland zum Ergebnis, dass Psychotherapie langfristig in der Mehrheit der Fälle die kostengünstigere Variante, gegenüber medizinischen Maßnahmen ist. Sie zeigt auch dauerhaft eine bessere Wirkung im Gegensatz zur medikamentösen Behandlung und ist somit kostengünstiger! (vgl. Margraf: Kosten und Nutzen der Psychotherapie, Springer Verlag).

GRÖßTE Kostenverursacher: "Psychische Störungen"

Ebenso kommt J. Margraf zum Ergebnis, dass psychische Störungen die größten Kostenverursacher des Gesundheitssystems sind. (vgl. Margraf: Kosten und Nutzen der Psychotherapie, Springer Verlag).

Man bedenke, dass eine psychische Störung nicht nur etliche Arzttermine zur Folge haben kann, sondern auch Medikamentenmißbrauch, Arbeitsausfälle, Konflikte im Umfeld und eine zunehmende Abnahme der Belastbarkeit, die sich wiederum auf das Umfeld z.B. Erziehung und Arbeitsleistung auswirken kann. Die Auswirkungen sind also enorm.

 

2. Was kann Psychotherapie u.a. bewirken und wie effektiv ist Psychotherapie?

  • Nachlassen einer unangemessen starken Symptomatik.
  • Besserer Umgang mit Gefühlen.
  • Besserer Umgang mit Stress z.B. am Arbeitsplatz,
  • Zunehmende innere Achtsamkeit.
  • Größere Bereitschaft schmerzliche Zustände anzuerkennen und für sich zu sorgen.
  • Das Erfüllen persönlicher und realistischer Ziele
  • Steigerung der sozialen Kompetenz (ein gesundes, angemessenes Durchsetzungsvermögen)
  • Zunehmende Empathie.
  • differenzierteres Denken (unterschiedliche Sichtweisen und Standpunkte einnehmen können)
  • weniger zwischenmenschliche Konflikte.
  • Ein Rückgang an Schuldgefühlen, Schamgefühlen, tiefer Verbitterung und Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben.
  • Zunehmende Nachsicht bezüglich eigener Fehler und größere Toleranz gegenüber Nachlässigkeiten durch Andere.
  • Steigerung der Konzentrationsleistung,
  • eine größere Belastbarkeit,
  • vorsichtigere Auswahl von Menschen mit denen Sie viel Zeit zusammen verbringen

 

  • Auf- / Ausbau von Fähigkeiten u. Fertigkeiten,
  • Steigerung der Spontanität und Flexibilität.
  • Bessere Konzentrationsleistung und Aufnahmefähgkeit.
  • Zunahme an Ausdauer.
  • Eine leichtere Alltagsbewältigung.
  • Eine optimalere Entspannung, ein gesünderer Schlaf.
  • Steigerung der Kreativität (u.a. durch das gezielte Training bestimmter Fähigkeiten).
  • Verbesserter Selbstzugang.
  • Verbesserte Selbstwahrnehmung.
  • Besserer Umgang mit sich Selbst.
  • Verbesserte Selbstregulation.
  • Verbesserte Beziehungsregulation.
  • Verbesserte Selbstakzeptanz.
  • Steigerung der Selbstsicherheit.
  • Steigerung des Selbstwertgefühls.
  • Steigerung der Selbstwirksamkeitserwartung.
  • Zunahme der Entscheidungssicherheit.

etc.

3. Wann sollte eine psychotherapeutische Behandlung in Anspruch genommen werden?

Als wichtigstes Kriterium für die Inanspruchnahme einer psychol. psychotherapeutischen Behandlung gilt der eigene subjektiv empfundene Leidensdruck über einen längeren Zeitraum.

D.h. trotz geleisteter Bewältigungsversuche bleiben Symptome (vgl. unten) bestehen.

4.äußere (kritische) Ereignisse die oft z.B. Ängste und andere Symptome (siehe Punkt 5) auslösen können:

- zwischenmenschliche Konflikte
- Konflikte in der Ehe
- Konflikte am Arbeitsplatz
- Konflikte innerhalb der Familie
- Entscheidungskonflikte

und nachwirken in

- inneren negative Monologe, Grübeln und Sorgen

Plötzliche äußere Veränderungen im Leben (Rollenwechsel die mit Anforderungen verbunden sind und Anpassnung notwendig machen) wie z.B.:

- Geburten und Komplikationen vor/während/nach der Geburt eines Kindes- Beförderung
- Umzug
- Verluste durch Krankheit, Tod oder Trennung
- Heirat
- Arbeitsplatzverlust
- neue Aufgaben am Arbeitsplatz
- Studium
- anstehende Prüfungen
- anstehende Vorträge


Sehr heftige einschneidende Lebensereignisse

- Unfälle (Freizeitunfälle, Unfälle am Arbeitsplatz, Unfälle im Strassenverkehr u.a.)
- fatale Diagnose einer chron. Krankheit
- Folgen durch Unfälle wie z.B. körperliche Behinderung
- durch Menschen bedingte Traumata (emotionaler oder sexueller Mißbrauch, Mißhandlungen, Mobbing, Überfälle, Übergriffe, Erpressung...)

- große finanzielle Verluste

- starke Nebenwirkungen von Drogen oder Medikamentenmißbrauch oder Entzug

- chronische Belastungen wie z.B. somatische Beschwerden, körperliche Einschränkung infolge einer Behinderung, eine fatale Diagnose wie Krebs ....

 

5. Symptome und Krankheitsbilder, die in dieser Praxis gemeinsam mit dem Klienten angegangen werden

 

Folgende Liste enthält eine Sammlung von Symptomen über die viele Menschen berichten und die als Anlaß für eine Psychotherapie gesehen werden.
Vielleicht finden sie einige der dargestellten oder ähnliche Symptome auch bei sich wieder. Die Symptome alleine geben jedoch noch kein vollständiges Bild über ihre derzeitige Lage, das Krankheitsbild und Sie als Mensch wieder. Daher werden in den ersten Stunden einer Psychotherapie auch noch andere wichtige Daten erhoben damit wir gemeinsam ein vollständigeres Bild von Ihnen bekommen.

A) SYMPTOME (bitte vorsichtig durchlesen, wenn die Anspannung steigen sollte dann ggf. unterbrechen und durchatmen, es kann sein, dass Sie mehr Symptome finden, als ihnen lieb ist).

  • Versagensängste
  • Angst die Kontrolle zu verlieren
  • Schamgefühle
  • Konflikte im zwischenmenschlichen Bereich
  • Entscheidungsschwierigkeiten
  • mangelnde Spontanität
  • Neigung zum Hinaufschieben
  • Neigung zum negativen Denken
  • Unfähigkeit „abzuschalten“, Gedankenkarussell
  • Neigung zum Grübeln
  • Stimmen hören
  • Amnesien die nicht med. erklärbar sind
  • plötzliches Zittern von Extremitäten ohne med. Erklärung
  • Wiederholte Sorgen die sich aufdrängen
  • Flüchten in Phantasien, träumen
  • sich wie in Watte eingepackt fühlen "Unwirklichkeitsgefühle", sich nicht ganz präsent fühlen, von Klienten auch schon als "Nebelgefühl" bezeichnet.
  • Neigung anderen Meinungen aufzudrängen, nicht nachgeben können
  • Zurückhalten im sozialen Kontext
  • Rückzug
  • Leeregefühl
  • Abgestumpftsein ("mir ist einfach alles egal, bringt ja nichts!")
  • Sich nicht zugehörig oder gar Ausgeschlossen fühlen
  • Sich nicht verstanden fühlen
  • Vereinsamung
  • Schwierigkeiten Beziehungen aufrecht zu erhalten
  • Häufiger Groll
  • Reizbarkeit ("bei der kleinsten Bemerkung...")
  • Häufiges Nachgeben oder sich Klein fühlen und machen auf Kosten des eigenen Mitspracherechts.
  • Schwierigkeiten sich von ungeliebten Personen zu lösen oder
  • Schwierigkeiten Anderen Grenzen zu setzen
  • Sich als zu streng erleben, andere auf Distanz haltend
  • Emotional gehemmt ("es fällt mir schwer zu tanzen, Spontanität, Singen wenn andere da sind, sogar wenn ich alleine bin...!")
  • Sich häufig um Anerkennung bemühen z.B. durch das Hervortun bestimmter Leistungen und Errungenschaften, was bei Anderen neg. Reaktionen hervorruft
  • Schwierigkeiten sich in andere hineinzuversetzen, andere zu verstehen
  • Schwierigkeiten eigene Gefühle wahrzunehmen oder auch mitzuteilen
  • Das Vertrauen fällt schwer bis hin zu ständigen Gedanken, dass Andere Ihnen was schlechtes antun wollen...
  • Zu schnelles Vertrauen und sich kaum vor Manipulationen anderer schützen können.
  • Schwierigkeiten Mitmenschen einschätzen zu können
  • Ein innerer Wunsch nach Liebe und Zuwendung, der nicht erfüllt wird
  • Neigung sich ständig abzulenken, schnelle Unruhe, hastiges Umherirren
  • Ein- und Durchschlafschwierigkeiten
  • Misstrauen und Angst vor einem Vertrauensmissbrauch
  • Angst vor Misshandlung
  • Angst vor Verlust von Nahestehenden Personen
  • Zukunftsängste
  • Existentielle Ängste
  • Angst vor eigenen Denkinhalten und ggf. vor Kontrollverlust
  • Angst die eigene Meinung mitzuteilen, kritisiert und abgelehnt zu werden
  • Nicht loslassen können
  • Schwierigkeiten im Leistungsbereich (Konzentrationsstörungen...)
  • Unkontrollierte Gefühlsausbrüche (Ärgerausbrüche, panische Angst, Hilflosigkeitsgefühle, Ohnmachtsgefühle, Schuldgefühle …)
  • Neigung sich selbst zu verletzten oder verbal zu erniedrigen
  • sich selbst emotional vernachlässigen (geringschätzen)
  • Neigung sich selbst schlecht zu machen vor Anderen
  • ständige Unzufriedenheit mit eigener Leistung
  • Den Alltag als anstrengend erleben, das Gefühl ausgelaugt zu sein, Erschöpfungssyndrom
  • Orientierungslosigkeit im Leben (Identitätskonflikte)
  • Sinnlosigkeitsgefühle
  • Neigung andere zu kopieren, "sich in Ihnen zu verlieren" ohne die eigene Identität zu finden
  • Neigung anderen zuzustimmen, keine eigene Meinung zu vertreten
  • Initiativlosigkeit
  • Überbewertung Reaktionen anderer
  • Angst vor der Kritik und Bloßstellung anderer
  • übertriebenes Sicherheitsverhalten
  • Das eigene Leben als eintönig empfinden
  • innere Konflikte (Selbstwert, Schuld, Identität, Selbstständigkeit ...)
  • Belastende Erinnerungen aus der Vergangenheit
  • Unsicherheitsgefühle

B) "STÖRUNGSBILDER" die behandelt werden sind u.a.

  • Depressionen (Symptome können u.a. sein: Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit, Gefühllosigkeit ...).
  • Angststörungen (Agoraphobie, Platzangst, Panikstörung, soziale Ängste, spezifische Ängste, generalisierte Angststörungen, Verlustängste, Trennungsängste bis hin zu existentiellen Ängsten).
  • Zwangsstörungen (aufdringliche Gedanken, Zwangshandlungen, Kontrollzwänge etc).
  • Posttraumatische Belastungsstörungen
  • komplexe PTSD
  • Die Borderlinestörung / Borderline
  • Die dissoziative Persönlichkeitsstörung ("multiple Persönlichkeitsstörung")
  • Emotional instabile Störungsbilder
  • Schizoide Persönlichkeitsstörung
  • Zwanghafte Persönlichkeitsstörungen
  • Ängstliche Persönlichkeitsstörungen
  • Abhängige Persönlichkeitsstörungen
  • dissoziative PS / multiple Persönlichkeitsstörung
  • Somatoforme und psychosomatische Störungen (z.B. chronische Bauchschmerzen, Brustschmerzen, Beschwerden für die noch kein
  • psychogener Schwindel.
  • Chronische Krankheiten mit Auswirkungen auf die Psyche (chronische Schmerzsyndrome, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen, Krebs­erkrankungen, dermatologische Erkrankungen, Immunologische Erkrankungen, Diabetes mellitus, Parkinson-Syndrom).
  • Körperbezogene Ängste etc).
  • Essstörungen.
  • Schlafstörungen.
  • sexuelle Funktionsstörungen, nicht verursacht durch organische Störung oder Krankheit.
  • Spielsucht und Alkoholabhängigkeit (hier häufig multidisziplinär)
  • Probleme in Bezug auf riskantes Sexualverhalten.
  • Störungen der Sexualpräferenz.
  • Schizophrenie (hier vorrangig Stabilisierung)

 

WICHTIG: Eine alleinige ambulante Psychotherapie setzt ein mindestmaß an Stabilität voraus, da sie sonst dem Wunsch nach Besserung kaum gerecht werden kann.

Bei erheblichem Leid und fehlendem sozialen Netzwerk (alleinlebend), wie auch vorliegender Sucht und/oder vorliegender Lebensgefährdung rate ich dringend das Aufsuchen eines Psychiaters zum Zwecke der unmittelbaren Verschreibung eines stationären Aufenthaltes mit einem ganzheitlichem Betreuungs- und Behandlungskonzept sozusagen als erste Behandlungsstufe vor! Derartige Behandlungsangebote gibt es sowohl in psychosomatischen Kliniken als auch in der Psychiatrie.

Nach Möglichkeit sollten Sie in einem solchen Fall schauen, welche Klinik für Sie geeignet ist ggf. einen unverbindlichen Vorstellungstermin vereinbaren, damit Sie die Möglichkeit haben sich zu entscheiden.

6. Verfahren auf die ich u.a. zurückgreife

Integrative Psychotherapie

Ich arbeite integrativ. D.h. im Rahmen der kognitiv – behavioralen Verhaltenstherapie insbesondere der ACT-Therapie greife ich auf Elemente aus anderen bewährten Therapiekonzepten und Therapieschulen zurück. Einige dieser Verfahren sind die Schematherapie, Logotherapie, existentielle Psychotherapie, systemische Psychotherapie, die GT, die DBT und neuerdings auch die "Enactive Trauma Therapie" u.a.

Ich bin vertraut mit der Schematherapie, Elementen aus der tiefenspychologisch fundierten Therapie, sowie: systemische Psychotherapie/Familientherapie, Traumazentrierte Psychotherapie / Traumatherapie (PITT nach Reddemann, Elemente aus dem EMDR, innere Kind Arbeit. Etwas mit der übertragungsfokusierten Psychotherapie (nach Kernberg), neusten Entwicklungen der Ego-State-Therapie, der emotionsbezogene Psychotherapie (Lammers), traumazentrierte Psychotherapie (U.Sachsse), Transaktionsanalyse, DBT, z.T noch etwas die SKT (Serge SULZ) aus München :-), Selbstmanagement (Kanfer), achtsamkeitsbasierten Verfahren wie z.B. MBSR mindfullness based stress reduction therapie und MBCT, der Gesprächstherapie und einigen Elementen der Hypnotherapie. Ich erweitere ständig mein therapeutisches Wissen und Handeln. Seit 2015 bilde ich mich im Bereich Traumatherapie fort.

Einige Therapieverfahren auf die ich zurückgreife möchte ich gerne näher vorstellen. Im Folgenden finden sie eine kurze Beschreibung dieser Verfahren:

Der ACT – Ansatz (Akzeptanz – Commitment – Therapie)

Hierbei handelt es sich um einen neuen Ansatz. ACT könnte man in Kürze umschreiben als gegenwartbezogenes Erleben und Handeln.

Das Modell von ACT ist ein flexibles, jedoch kein denklastiges. Es erlaubt aus diesem Grund unterschiedliche innere Zustände und Reaktionen wahrzunehmen (Psychodynamik im weitesten Sinne). Es ist darüber hinaus ein sehr „lebensnahes“ Modell, das also zunehmend einen Transfer in den Alltag ermöglicht.

Der Unterscheidung zwischen „momentaner Schmerz“ und „chronisches Leiden“ kommt hier einer besonderen Bedeutung zu. Im Laufe der Therapie lernt der Klient seine Gefühle bewusster zu erleben und regulieren. Die alleinige Reflektion wird vermieden, das Reflektieren wird u.a. in Verbindung gesetzt mit einer Haltung des achtsamen Erleben und gegenwärtigen Entwicklungsmöglichkeiten im Leben. ACT weist hier einige Parallelen mit der mindfullness based stress reduction therapieauf.

Diese Therapieform befähigt stärker im Moment zu leben und zu handeln.

Interessant hier auch die Gegenüberstellung zur kognitiven VT

http://www.youtube.com/watch?v=eIrydIUrG58

Die Schematherapie ("sich von ungünstigen Verhaltnsmustern losmachen") mit ihren neusten Entwicklungen

Bei überdauernden ungünstigen (maladaptiven) Verhaltens- und Erlebensmuster (z.B. Ängsten) greife ich u.a. auf Elemente aus dem Konzept der Schematherapie zurück. Aufgrund einer oder mehreren früheren Bedürfnisverletzungen in der Kindheit und Jugend entwickeln sich sog. „Schemata“ Bei der Herausbildung von Schemata spielen negative Erwartungen, Attributionen, und unangenehme Gefühls- bzw. Empfindungszustände so wie ein an die jeweilige belastende Situation angepasstes Verhalten (Umgang mit Schemata) eine Rolle. Betroffene fühlen sich in Verhaltens- und Erlebensmuster sozusagen gefangen („ich kann nicht anders, obwohl ich weiß, dass kein Anlass besteht, habe ich immer wieder diese Gefühle und reagiere wie früher ...“). Ein sehr wichtiger erster Teil der Arbeit besteht darin, die Schemata zu identifizieren und nachzuvollziehen wie diese sich entwickelt haben.

Die kognitiv – behaviorale Verhaltenstherapie

Ziel dieser Therapieform ist es, menschliches Leiden zu lindern und die Handlungsfähigkeit zu erweitern. Diese Therapieform beinhaltet Veränderungen der sozialen Umgebung und der sozialen Interaktion.

Als Ziel verfolgt sie die Ausbildung und Förderung von Fertigkeiten (z.B. Fertigkeiten zur Emotionskontrolle und zur Steigerung der Selbstwirksamkeit). Die Techniken sollen dem Klienten u.a. eine bessere Selbstregulation ermöglichen. Auslösenden und aufrechterhaltenden Bedingungen für die Störung kommen eine besondere Bedeutung zu. Schwerpunktmäßig durch den sokratischen Dialog bzw. das geleitete Entdecken, ermöglicht die VT vor allem sehr gute Mikroanalysen auf der Verhaltensebene, so wie der gedanklichen Ebene (hot thoughts, beliefs).

Der Schwerpunkt der Behandlung bei alleiniger Anwendung von VT liegt also auf dem beobachtbaren Verhalten und dessen Veränderungen. Die Analyse der Problementstehung wird jedoch nicht vernachlässigt (die Psychodynamik jedoch im Vergleich zur TP nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt). Auf vergangene (weit zurückliegende) Ereignisse wird, je nach Störungsbild und Wunsch des Klienten) unterschiedlich stark eingegangen. Die Grundannahme der Verhaltenstherapie: Probleme werden angelernt und können somit auch wieder verlernt werden.

Ein Gegensatz zur ACT - Therapie (die von manchen auch als 3te Welle der VT bezeichnet wird, also eine Weiterentwicklung der VT!), liegt darin, dass die VT sich bemüht, neg Gedanken mit "gesunderen" Gedanken zu verändern.

Psychotraumatherapie ("nicht verheilte Wunden zum Verheilen helfen")

Hier kommen unterschiedliche Verfahren zur Anwendung. Die enactive Traumatherapie leistes meines Erachtens derzeit die besten Ergebnisse, daher wende ich diese nun (seit etwa Nov. 2015) vermehrt an.

Ich möchte hier nur einen kurzen Überblick über die Traumatherapie geben. Die Psychotraumatherapie ist ein sehr großes Gebiet der Psychotherapie.

(Beispiel für ein Trauma vgl. "Störungsbilder")

"Psychisches Trauma"

Ein psychisches Trauma ist ein sehr heftige (jedoch phyiologisch gesehen normale Reaktion) auf eine schwere Belastung bis hin zu einem existentiell bedrohlichem Ereignis. Man könnte vereinfacht sagen ein (oder mehrere aneindergereihte) "schockierendes Ereignis". Ein solches Ereignis übersteigt die Bewältigungsfähigkeiten (Kompetenzerleben) des Betroffenen und es kommt zu einer Erschütterung seines eigenen Bildes und das seiner Umwelt.

Unterschiedliche Formen von Traumata

Man unterscheidet unterschiedliche Traumata nach ihrer Intensität, Dauerhaftigkeit und danach ob Sie z.B. durch Menschen oder Naturgewalt ausgelöst wurden. Ebenfalls ist das Alter bzw. der Entwicklungsstand des Menschen von Bedeutung in dem er ein Trauma erleben musste.

Unterschiedliche Verarbeitungsformen eines Traumas

Die Verarbeitung eines Traumas ist in erster Linie von der "Reife" der Psyche abhängig z.B. kann ein Kind eine Situation nicht nur als bedrohlicher erleben als ein Erwachsener sondern verfügt auch über weniger Möglichkeiten im Umgang mit der bedrohlichen Situation (Einschätzung und Bewertung der Situation und eigenen Hilfsbedürftigkeit, Gefühlsumgang, Abwehr, Schutz...).

Folgen eines Traumas:

Die häufigste Folge eines Traumas ist eine posttraumatische Belastungsstörung. (Symptomtrias: Intrusionen, Vermeidung, Übererregung). Auf längere Sicht können jedoch auch Essstörungen, Substanzmissbrauch, Angsterkrankungen, Depressionen oder problematische Verhaltensmuster die zwischenmenschliche Konflikte hervorrufen auftreten u.a. deshalb weil die betroffene Person von der inneren Anspannung (u.a. hervorgerufen durch bestimmte Erinnerungsfragmente, die schwierig zu integrieren sind) sehr stark belastet wird. Wie entsteht diese innere Anspannung? Im Falle einer Traumatisierung wird das Nervensystem überlastet Es kommt somit zu einer Überregung und einer Dissoziation (Trennung / Abspaltung / Fragmentierung) der Wahrnehmung und Erinnerung. Diese Dissoziationen (Erinnerungsfragmente u.a.) können die / den Betroffenen im Alltag mit all seinen Anforderungen, die dieser eben an einen Menschen stellt, sehr belasten.

Ab welchem Zeitpunkt im Falle eines Traumas Psychotherapie notwendig ist:

Die Reaktionen auf ein "einfaches Trauma" wie einen Verkehrsunfall (ohne eine bleibende Verletzung) kann sich zunächst durch eine heftige Gefühlsreaktion äußern. Wenn jedoch Symptome mehr als etwa 2 Monate anhalten kann man davon ausgehen, dass die Verarbeitung unvollständig und problematisch ist (das ist u.a. abhängig vom Trauma, dem Allgemeinbefinden bzw. der psychischen Stabilität dieses Menschen u.a.). Innere Zustände werden gewissermaßen, da sie gewissermaßen ein Eigenleben führen, als Bedrohung erlebt. Man fühlt sich dann stark verunsichert, was zum Rückzugsverhalten führen kann und die Symptomatik leider noch verschlimmert.

Die Traumatherapie verläuft im Groben in drei Phasen ab

1te Phase: Stabilisierungsarbeit

Hier wird eine ausreichende Sicherheit hergestellt. Die Klienten erhalten Informationen über ihren Zustand, darüber hinaus werden gewisse Strategien zur Symptomlinderung erlernt (Dissoziationsstop, sicherer Ort, Arbeit mit dem verletzten Teil, Distanzierung, Ressourcenstärkung...ggf. auch Techniken aus DBT oder SKT)

2te Phase: Trauma-Synthese

In einem sicheren Rahmen werden einzelne Episoden durchbearbeitet. So verlieren sie ihren Bedrohlichkeitscharakter.

3te Phase: Trauer und Neuorientierung / Integrationsphase

Die traumatischen Erfahrungen werden als Teil der eigenen Geschichte angenommen und heilsamer Lebensziele bzw. Werte (im Sinne von ACT) werden wieder entdeckt z.T. auch neu entdeckt und gestärkt.

Auf einige Techniken der Traumatherapie kann bei Klienten die vordergründig kein Trauma im klassischen Sinne nachzuweisen haben,  je nach Situation (im erweiterten Sinne) sehr gut zurückgegriffen werden.

 

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Es handelt sich hierbei um ein Verfahren, das von der Psychoanalyse abgeleitet ist. International spricht man meistens von "psychodynamischer Psychotherapie". Ich befasse mich mit verschiedensten neuen Ansätzen dieser Therapierrichtung.

Die Tiefenpsychologie beachtet:

- innere u. äußere Reaktionen in Interaktionen (Übertragung und Gegenübertragungsprozesse)

- Sie nimmt an, dass bestimmte Prozesse unbewußt ablaufen

- u.a wird die eigene Wahrnehmung und Erwartung bezüglich Reaktionen des anderen ("Objektbeziehungstheorien") berücksichtigt

-sie behandelt Schuldkonflikte, Selbstwerkonflikte, Autonomiekonflikte ...(intrapsychische Konflikte)

- berücksichtigt interpersonale Konflikte, interpersonelle Abwehrprozesse und Defizite in der sozialen Kompetenz

- behandelt werden auch strukturbezogene Störungen (u.a. Affektregulierung, Beziehungsregulierung)

- und nicht zuletzt werden auch Traumata behandelt

 

Systemische Therapie ("vom System zum Selbst")

Bei der systemischen Therapie bzw. systemischen Familientherapie liegt der Fokus stärker auf persönlichen, als wichtig empfundenen interpersonellen Beziehungen. Der systemische Ansatz stellt nach meinem Dafürhalt eine wichtige Ergänzung dar.

 

MINDFULNESS MEDITATION (achtsamkeitsbasierte Meditation) und FOCUSING

Situationen in denen wir uns befinden, sind nicht nur "denkbar". Wir sind Teil des Geschehens. Bei dem Versuch jede Situation rein gedanklich einschätzen zu können reduziert sich die tatsächliche Handlungsfähigkeit. Zudem entfernen wir uns von unseren unmittelbaren Erlebnisinhalten, wenn wir uns lediglich als "denkende Wesen" begreifen, was wir ja nicht sind, da wir in Wahrheit nicht in Gedanken leben sonden  in einem Körper.

Die Meditation erlaubt uns, dass wir wieder Ruhe finden. Sie macht uns darauf aufmerksam, dass viele Gedanken (Überzeugungen, Verlgeiche, Urteile) und Begierden eher unruhestiftend sind.

http://www.youtube.com/watch?v=XtuIdg9In0Y

Falls Sie vorhaben in einer Gruppe sich in achtsamkeitsbasierter Meditation zu üben, sind sie herzlich eingeladen. Die nächste mindfulness meditation Gruppe findet etwa mitte Jan. statt. Anmeldungen sind bereits jetzt unter www.meditation-achtsamkeit.lu möglich.

Neben dem ACT-Ansatz greife ich gelegentlich auch auf Elemente aus dem Focusing zurück.

Die DBT

Ist ein speziell entwickeltes Therapieverfahren zur Behandlung der Borderline – Persönlichkeitsstörung. Scheinbare Gegensätze in der Welt des Patienten sollen sich langsam auflösen bzw. integriert werden. Die DBT bedient sich u.a. verhaltenstherapeutischen, humanistischen und körperzentrierten Behandlungsmethoden. Übungen aus dem Zen – Buddhismus (Achtsamkeits- und Akzeptanzübungen) bilden ebenfalls Grundlage der Behandlung. Ich erkenne selbst sehr viele Parallelen zwischen der DBT und dem ACT-Ansatz. Somit lassen sich Techniken der DBT lassen sich sehr gut auf andere Patientengruppen und Problembereiche übertragen.

 

MBT (Mentalisierungsbasierte Therapie)

Die Mentalisierungsbasierte Therapie wurde speziell für Borderline - Störungen und chronifizierte Traumafolgen konzipiert. Ende 2010 bin ich erstmals mit diesem Therapiekonzept in Berührung gekommen.

Im Zentrum dieses Verfahrens steht das Konzept der "Mentalisierung".

Vereinfacht gesagt bedeutet "Mentalisieren" sowohl innere Zustände und Abläufe wahrzunehmen als auch den Zusammenhang zwischen Äußeren Eindrücken und innerem Erleben zu erkennen. Besteht genügend Zugang zur Mentalisierungsfähigkeit so drückt sich das aus durch:

- eine realistische Wahrnehmung der eigenen Person und des Anderen

- Gute Wahrnehmung und  Regulierung von Gefühlen

- die Fähigkeit zur Selbstberuhigung

- die Fähigkeit für einen gewissen Zeitraum auch alleine zu sein und den/die Anderen sein zu lassen

- die Fähigkeit sowohl eine Nähe herzustellen als auch für sich selbst zu sorgen

 

PAARTHERAPIE

Erhöhte Anforderungen im Alltag, zunehmende Belastungen durch plötzliche Veränderungen im Leben (Verluste, Beförderungen, Krankheiten, Konflikte) können sich negativ auf die Beziehung auswirken. Darüber hinaus können auch ungünstige Kommunikationsmuster Konflikte in der Partnerschaft auslösen und aufrechterhalten. Kritik und Rückzug aufgrund der innerer Kränkung führen oft zu einer Verschärfung des Konfliktes und wirken sich negativ auf die Kooperationsbereitschaft in der Beziehung aus.

Aus diesem Grund ist es hilfreich eine dritte neutrale (unparteiliche) Person heranzuziehen, die gemeinsam mit dem Paar auf das Hauptziel "besseren Umgang miteinander" hinarbeitet.

Innerhalb der Paartherapie wende ich verstärkt integrative Ansätze an, die sowohl systemisch Aspekte als auch bestimmte innere Modi berücksichtigen. Darüber hinaus ist es mir wichtig, die Stärken wieder zu aktivieren.

WICHTIG: Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie auch viele persönliche Probleme haben, die nichts mit dem Partner oder der Partnerin zu tun haben, diese Probleme auch sehr persönlich sind, überlegen Sie sich, ob es nicht auch wichtig oder ggf. für Sie noch vorrangiger ist eine Einzeltherapie zu machen. "Je besser man mit sich klar kommt, desto einfacher ist das Gespräch mit dem/der Andere(m/n)".

Oft ist es zudem hilfreich sich bewußt zu machen: "was möchte ICH in der Paartherapie erreichen, woran möchte ICH arbeiten!".

Unterziele der Paartherapie können u.a. sein:

- Eigene Gefühle und Wünsche möglichst neutral aussprechen lernen

- Gemeinsamkeiten und das Interesse füreinander wieder entdecken

- den offenen Dialog fördern

- das Engagement fördern (für positive Erlebnisse sorgen)

- die Akzeptanz der Verschiedenheit bedingt fördern

 

Auf der anderen Seite sollte trotz Partnerschaft jeder auch seine eigene Individualität beibehalten dürfen.

Anzeichen für Beziehungsprobleme:

- Nachlassen der Zärtlichkeit u./oder auch Sexualität

- Nachlassendes Verständnis

- Nachlassende Wertschätzung u. Interesse füreinander

- Nachlassende Kooperations- und Konsensfähigkeit

- Zunahme an Vorwürfen

- Wortkargheit und Zunahme an Rückzug u. Gesprächsverweigerung

- Nachlassende Körperpflege

- Abnehmendes Engagement (z.B. Wochenende gemeinsam planen und Zeit gemeinsam verbringen)

- Abnahme an Lob und Komplimenten

- Liebesentzug

- zunehmende Kritik

u.a.

 

SPEZIALBEREICH: LERNSCHWIERIGKEITEN

INTEGRATIVE TECHNIKEN und METHODEN zur Optimierung des LERNVERHALTENS

Diagnose COACHING und Therapie bei Lernschwierigkeiten (Prüfungsängste, mangelndes Selbstvertrauen bezüglich Auffassungsgabe, Beeinträchtigung der Merkfähigkeit)

Altersgruppen: Jugendliche und jungen Erwachsene.

Hintergrund: Seit dem Jahr 2000 (also bereits während des Psychologiestudiums) beschäftige ich mich mit Kreativitäts- und Lernmethoden. Was ich in vielen Fachbüchern an Vorschlägen z.B. zur Steigerung der Gedächtnis- und Konzentrationsleistung vorfand, schien mir den tatsächlichen Anforderungen von Lernsituationen nicht immer ganz gerecht zu werden. Eine lange Auseinandersetzung mit dieser Thematik führte dazu, dass ich effiziente Techniken aus dem päd. Bereich mit Techniken aus der Psychotherapie verband, um somit die Aufnahmefähigkeit bei Klienten mit Lernschwierigkeiten einerseits verbessern zu können und andererseits das "Lernverhalten" zu optimieren, so dass eine kreative und angenehme Lernsituation entsteht. Denn nur gute ERfahrungen mit dem Lernen begünstigen die Lernbereitschaft und letztendlich auch die Aufnahmefähigkeit. Die ersten positiven Ergebnisse der Anwendung dieser verschiedenen Ansätze zeigten sich bereits bei jungen Klienten, die anspruchsvolle Prüfungen mit guten Noten gemeistert haben.

Entspannungsverfahren, Achtsamkeit und Meditation

Entspannungsverfahren sind sehr wichtige Maßnahmen in einer Psychotherapie. Sie werden oft begleitend eingesetzt. Ebenfalls haben sie eine präventive Funktion. So wurde z.B. nachgewiesen dass Entspannungsverfahren eine Wirkung auf das Immunsystem, die Hautdurchblutung etc. haben. Entspannungsmethoden zeigen Ihre volle Wirkung, wenn Sie in den Alltag integriert werden. So kann sich der Übende schneller und effektiver vom Alltagsstress erholen oder Entspannungsübungen bereits vorbeugend gegen eine zu hohe Beanspruchung einsetzen.

In meiner Praxis kommen unterschiedliche Entspannungsverfahren zur Anwendung das sind z.B. die progressive Muskelrelaxation, Bodyscan, Achtsamkeitsübungen, Meditation, autogenes Training, Atemübungen bis hin zu komplexen Programmen wie das: "Mindfulness-based stress Reduction Training (MBSR) u.a.

Alle Methoden weisen eine hohe Wirksamkeit auf. Doch je nach Störungsbild, Anliegen und Persönlichkeit ist eher die eine oder andere Methode wirkungsvoller. Daher werden die Methoden auf den Klienten abgestimmt.

 

7. Wie wichtig ist denn nun die Kindheit? / Die ewige Debatte zwischen Therapieschulen und vielen Psychotherapeuten.

Es gibt hier sehr unterschiedliche Meinungen von Fachleuten

# Kurz gesagt: wenn bereits in der Kindheit eine Bindungsproblematik vorlag (vgl. Bindungsforschung), und wichtige Bedürfnisse immer wieder verletzt worden sind (vgl. Schematherapie) zudem auch "heute" es so scheint oder tatsächlich so ist, dass wichtige Bedürfnisse verletzt werden, ist es nach meinem Dafürhalt sinnvoll die Vergangenheit, so wie mögliche noch aktuell bestehende Verhaltensmuster, die sich aus früheren interaktionellen Erfahrungen etabliert haben, mit zu berücksichtigen.

# Bei einer vordergründig eher "strukturellen Problematik" (vgl. Tiefenspychologie) bzw. einer Problematik die die Mentalisierung betrifft (hiermit sind bestimmte Fähigkeiten gemeint, wie z.B. zwischen sich und anderen zu unterscheiden, Nähe - Distanz - Regulierung, Gefühle wahrnehmen und regulieren) sollte nach meinem Dafürhalt die Gewichtung eher auf diesen Grundfähigkeiten liegen.

# Noch etwas anders verhält es sich bei Klienten die in der Vergangenheit traumatisiert worden sind. Je höher der Grad der Traumatisierung bzw. der Impact war (Intensität der erlebten Gefühle, Dauer und Art der Traumatisierung) (letzten Endes spielt das subjektive Erleben bzw. die Bewertung des Traumas die größte Bedeutung), desto weiter im Vordergrund steht die Sicherheit des betreffenden Menschen.

 

Wie Konflikte aus der Vergangenheit auch das gegenwärtige Verhalten beeinflussen können

Manche Klienten erzählen mir, dass Sie sich nicht so frei fühlen und in vielen Situationen anders reagieren als sie eigentlich möchten. Ich mache oft den Vergleich mit einer Handbremse, die noch nicht ganz gelockert ist: "Ihr Wagen verbraucht mehr Energie solange die Handbremse noch angezogen ist." Und manche Klienten stellen ihre Problematik so dar: "es kommt mir so vor, als ob etwas mich zurückzieht.../ "manchmal fühle ich mich zu einem Verhalten gedrängt, das ich nicht mag, es gibt so etwas wie eine Wiederholung, ich hab das Gefühl da nicht rauszukommen..." " ich stehe mir selbst im Wege".

In vielen Fällen kann die Arbeit an vergangenen belastenden Erlebnissen erst ab einem gewissen Zeitpunkt der Therapie einsetzen. Das ist ein Zeitpunkt wo das Vertrauen zum Therapeuten besteht und auch ein ausreichendes Hintergrundwissen vorliegt und eine innere Stabilität erreicht wurde. Oft ist diie Arbeit an sog. Traumata erst möglich, wenn sich gegenwärtige Probleme in Grenzen halten. In bestimmten Fällen ist zunächst ein klinischer Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik anzuraten, weil ein Mensch in einer Klinik permanent betreut werden kann.

Eine "einfache" Angststörung (z.B.Panikstörung) kann was die Symptomatik anbelangt schon in wenigen Therapiestunden "behandelt" werden u.U. in 6-9 Therapiestunden. Doch manchmal macht es Sinn hier etwas tiefer zu schauen, da oft noch eine tiefer liegende Problematik für die Angststörung mitverantwortlich ist bzw. war.

Nur äußerst selten kann man sagen, dass eine Angst sozusagen rein ankonditioniert wurde. Würde man die/den Klienten lediglich "symptomatisch" behandeln, so würde man meines Erachtens damit nicht unbedingt garantieren, dass auch die zentrale Thematik damit geklärt ist. In solchen Fällen kann es möglich sein, dass die Angst sich dann wieder in anderer Form manifestiert. Dies sollte nach meinem Dafürhalt vermieden werden.

--> Wie schnell Therapie wirkt, ist nach meinem Dafürhalt u.a. von folgenden Faktoren abhängig:

  • Beziehungsqualität
  • Qualität der Zusammenarbeit
  • der Aktivierung und des Aufbaus innerer und äußerer Ressourcen des Klienten
  • Qualität sozialer Kontakte im Alltag...

 

8. Wann soll ein Mensch denn nun einen Therapeuten aufsuchen?

Die einfachste Antwort wäre: Wenn er über einen bestimmten Zeitraum leidet und trotz eigener Bemühungen sozusagen keinen Lösungsweg findet bzw. er diesen Weg alleine nicht gehen kann.

 

9. Und wie findet ein Laie denn nun einen guten Psychotherapeuten, an was soll er sich orientieren?

Der Therapeut sollte ausreichend auf Sie eingehen, er sollte Ihnen sympathisch sein und Ihnen das Gefühl geben ihre Problematik ausreichend zu verstehen. Er sollte darüber hinaus etwas strukturiert sein und eine gewisse professionelle Distanz bewahren. Wichtige Fragen (Ausbildung u. Qualifikation, Kosten) sollten bereits am Anfang der Therapie geklärt werden.

 

Hier zwei nützliche Links von Autoren, der auch diese Frage zu beantworten versuchen:

http://www.therapie.de/psyche/info/fragen/psychotherapeuten-finden/

http://www.dr-schneider-tourneau.de/Psychotherapieverfahren.htm

 

10. Gruppentherapie, Einzeltherapie, Paartherapie u. Kosten

Gruppentherapieangebot für sozial – ängstliche Verhaltensmuster ab Januar 2018.

Offene Gruppe. Voraussetzung zur Teilnahme ist die Inanspruchnahme von mindestens zwei Einzelstunden Psychotherapie in der u.a. entschieden wird ob das Angebot zutrifft. Die Kosten belaufen sich derzeit auf 40.- Ablauf: etwa 50 Min. Selbsthilfegruppe und 50 Min. Psychotherapie in Gruppe. Bei Interesse bitte Email an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Ich biete sowohl Gruppentherapie als auch Einzeltherapie (z.T. auch in Kombination) an

  • Kosten für die Teilnahme an einer Gruppe, Mindestgröße: 3 Personen: 25 Euro / Einzelperson / Therapiestunde (50 Minuten)
  • Kosten für die Einzeltherapie: 70 Euro / Therapiestunde (50 Minuten). Das jeweilige Honorar sollte am Ende der Therapiestunde bar  entrichtet werden. Der Klient erhält dann eine Quittung, auf der die Kosten inkl. TVA angeführt sind. Überweisungen werden nur ungern akzeptiert, da sie oft mit administrativem Aufwand verbunden sind (nachprüfen ob die fälligen Beträge überwiesen sind), ich möchte Sie bitten dies im Falle einer Entscheidung für die Psychotherapie zu respektieren.

Vorteile der Einzeltherapie

  • Zwischen Ihnen und dem Therapeuten entsteht eine intensive Beziehung
  • In dieser Intimität können Sie offener sein, der Scham ist geringer als in der Gruppe
  • Die Arbeit kann intensiver sein, indem auf Ihr persönliches Problem eingegangen wird
  • Der Therapeut ist in der Stunde nur für Sie da
  • Es besteht mehr Flexibilität bei Terminvereinbarungen

Nachteile einer Einzeltherapie

  • Sie haben keine Vergleichsmöglichkeit, wie z.B. andere mit einem ähnlichen Problem umgehen
  • Außerhalb der Therapie ist es schwieriger jemanden zu finden mit dem Sie sich über das betreffende Problem unterhalten können
  • Die Kosten der Einzeltherapie sind höher

Vorteile einer Gruppentherapie

  • Sie können ihr Problem mit anderen teilen
  • Sie bekommen Rückmeldung von anderen
  • Sie lernen Menschen kennen, die ebenso an einer Lösung eines ähnlichen Problems arbeiten wollen
  • Geringere Kosten als in Einzeltherapie

Nachteile einer Gruppentherapie

  • Es besteht eine größere Termineinschränkung (Gefahr der Terminkollision)
  • Innerhalb der Therapie werden eigene Probleme weniger intensiv bearbeitet, da sie den Therapeuten mit anderen Menschen teilen müssen
  • Die Beziehung zu dem Therapeuten ist weniger intensiv als in der Einzeltherapie Oft müssen sich Teilnehmer überwinden, da die Anonymität weniger gewährleistet ist

Ich biete Gruppen an bei:

  • Depressionen (Symptome können u.a. sein: Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit, Gefühllosigkeit ...).
  • Hilfe im Umgang mit chronischen Krankheiten (chronische Schmerzsyndrome, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen, Krebs­erkrankungen, dermatologische Erkrankungen, Immunologische Erkrankungen, Diabetes mellitus, Parkinson-Syndrom).
  • psychogener Schwindel.
  • Angststörungen (Agoraphobie, Platzangst, Panikstörung, soziale Ängste, spezifische Ängste, generalisierte Angststörungen).
  • Zwangsstörungen (aufdringliche Gedanken, Zwangshandlungen, Kontrollzwänge etc).
  • Posttraumatische Belastungsstörungen.
  • Somatoforme und psychosomatische Störungen (z.B. chronische Bauchschmerzen, Brustschmerzen, Beschwerden für die noch kein organischer Befund vorliegt, körperbezogene Ängste etc).

 

Bei Fragen können Sie sich gerne tel. oder schriftlichen Kontakt mit mir aufnehmen.

Mit freundlichen Grüssen aus der psychotherapeutischen Praxis Luxemburg

Serge GOERGEN
dipl. u. approb. psychol. Psychotherapeut´
(Mag, rer. nat. Austria; Dipl. Psychotherapie D.; Approbation NRW)

 

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